In Love with Fair Isle

Carraig Fhada von Kate Davies hat mich erneut total in die Welt des bunten Strickens mit vielen Farben entführt. Es hat zwar gedauert, bis ich wieder mit zwei Fäden stricken konnte – und by the way – leicht fällt es mir immer noch nicht, aber das Ergebnis entschädigt für alle Mühen.

Mein Göttergatte war ebenfalls ganz begeistert und orderte gleich für sich auch einen Fair Isle Pullunder. Dieser sollte möglichst aus Naturfarben sein.

Mit Hilfe des tollen Buches von Mary Jane Mucklestone „200 Fair Isle Muster“ habe ich einen eigenen Entwurf gemacht. Ich musste die Muster auch tatsächlich komplett aufzeichnen, weil sie sich ja von Mustersatz zu Mustersatz versetzen und ich genau wissen musste, wo ich dann jeweils starten muss.

Ein kleiner Ausflug in De lütt Wullstuw nach Prerow war erfolgreich, im Einkaufsbeutel landeten eine Menge kleiner Knäuel von Jamieson & Smith in sechs verschiedenen Farben.

In der Größe (nämlich XL) war es schon ein längerer Prozess, bis der Pullunder fertig wurde. 

Aber am Ende sind wir doch beide sehr zufrieden, ich mit meiner Arbeit und er mit seinem schönen neuen Pullunder.

Ich wünsche allen ein kreatives schönes Wochenende mit vielen Ideen und Umsetzungen.
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Babydecke für Rosalie – zum zweiten

Jetzt ist sie also fertig – die Babydecke für Rosalie. Rosalie erblickte am 04.11. das Licht dieser Welt, und wir wünschen ihr ein gesundes, inspirierendes, wunderbares Leben in einer hoffentlich friedlichen Welt.

Da wurde es Zeit, dass die Babydecke vom Webstuhl kam. Und hier ist sie also nun, passend zum Namen wurden die Farben gewählt.

Ich habe sie noch mit einer Umrandung versehen, damit sie gut waschbar ist. Sie wurde in Rosengang gewebt, ein sehr klassisches Muster, das bei kontrastreichen Farben auch sichtbar unterschiedliche Seiten produziert. Hier ist das nicht ganz so gut zu sehen, weil die Farben einander ähneln. Am Ende, also nach waschen, versäubern, säumen ist sie 59 x 95 cm groß geworden.

Achtung, jetzt kommt eine Bilderflut, und damit will ich es auch für heute bewenden lassen.

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Lasst es euch gut gehen und habt viel Spaß bei all euren kreativen Aktivitäten.

 

Fischgrätchen – endlich fertig

Hier zeige ich euch meine neue Weste, gestern und heute genäht und zuvor das Garn gesponnen und den Stoff gewebt.

Hier das Ergebnis und die Vorgeschichte folgt hernach.

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Vor einigen Wochen hatte ich schon von meinen neuen Garnexperimenten berichtet. Ich habe nämlich für einen Stoff einiges an Garn gesponnen – 400 g polnische Merino in dunkelblau und 400 g Merino superwash in schön bunt. Daraus wurde auf meinem kleinen David, meinem Lieblingswebstuhl, das Fischgrätchen, ein toller bunter Stoff, der genau meinen Vorstellungen entsprach. Da der Webstuhl ja nur 70 cm Webbreite hat, kamen trotz vollem Einzug ca. 59 cm Breite nach Waschen und Dämpfen raus, so dass ich ein passendes Nähmuster finden musste. Und so sieht der fertige Stoff aus.

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Es sollte eine Weste werden und am Ende habe ich mich für eine Nähanleitung entschieden, die ich auf Etsy gefunden habe: Weste Käte von Engels Schnitt. Der Schnitt kam superschnell bei mir an, so dass ich nur noch etwas zusätzliches Zubehör kaufen musste wie teilbaren Reißverschluss und Stoff für das Kapuzenfutter und als Beleg. IMG_5606

Ich saß so lange schon nicht mehr an der Nähmaschine, ich musste mich erst einmal wieder erinnern, wie man so etwas angeht.

Also frisch ans Werk und den Stoff zum Zuschneiden vorbereiten. Mein Gewebtes hat so  gerade gereicht, unabdingbar aber war, dass es ein Schnitt mit Teilungsnähten und mithin aus mehreren Einzelteilen war, sonst hätte das mit der geringen Stoffbreite so gar nicht geklappt. Es war richtig schön, sich mal wieder mit diesem Thema zu beschäftigen.

 

Den ganzen Feiertag habe ich damit verbracht, meine Weste zu fertigen, am Ende des Tages war sie dann „fast“ fertig.

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Dann stellte ich fest, dass es doch hilfreich ist, wenn man sich die Anleitung auch vorher durchliest. Ich hatte nämlich schon die Seitennähte geschlossen, bevor ich die Belege an den Armausschnitten befestigt habe. Das klappte also nicht. Damit es ordentlich wird, muss man es schon anders herum machen. Tja, wer lesen kann ist klar im Vorteil. Und wer es dann auch noch tut, noch mehr. Aber ein wenig Auftrennen ist ja nicht weiter schlimm, und so habe ich die Restarbeiten heute Vormittag gemacht.

Und das ist es nun: mein Fischgrätchen. Endlich einmal ein Stück, dass ich ich praktisch vom Faden an selbst gefertigt habe – gesponnen, gewebt, genäht. Ich finde, dass es ganz klasse geworden ist und hoffe, dass es euch auch so gut gefällt.

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Ich wünsche euch noch einen schönen Brückentag, hier in Nordrhein-Westfalen ist es jedenfalls einer, und dann ein tolles kreatives Wochenende.

 

Babydecke für Charlotte Rosalie -zum ersten

Unsere Freundin Simone erwartet ganz bald ihr viertes Baby, ein Mädchen. Über den Namen konnte sich die Familie noch nicht ganz einigen, sie soll entweder Charlotte oder Rosalie heißen. Egal wie es dann wird, wir hoffen, dass alle gesund und munter sind und die kleine Charlotte Rosalie oder Rosalie Charlotte in diesem Erdenleben von allen herzlich begrüßt wird. Wir wünschen ihr ein friedvolles, gesundes und erfüllendes Leben.

Zur Begrüßung webe ich für sie eine Babydecke, dieses Mal aus Baumwolle in DK-Stärke. Bislang ist die Kette geschärt, der Webstuhl gebäumt, die Litzen und das Riet gestochen und die erste Prüfung, ob alles fehlerfrei ist, hat auch schon mit Abfallgarn stattgefunden.

So sieht der gerichtete Webstuhl aus, ich webe die Decke auf meinem kleinen David von Louet (mein absoluter Lieblingswebstuhl).

Alles hat auf Anhieb geklappt, ich musste gar keine Fehler beheben. Jetzt geht es also los.

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Sobald es Fortschritte zu berichten gibt, melde ich mich wieder.

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So heißt ein tolles Pattern, das auf Ravelry kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Ich hatte schon darüber berichtet, denn aus einem Geburtstagsgeschenk – ein tolles Farbverlaufsgarn von Lana Grossa – sollte daraus ein Schal werden. Noch ein Dreieckstuch, das brauche ich nicht, deshalb ein gemütlicher und ganz langer kuschliger Schal.

Nun ist er also endlich fertig, immerhin waren 900 m auf dem Cake und ich habe auch alles verarbeitet. So sieht das Ergebnis aus:

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Ich bin ganz glücklich damit und werde ihn morgen das erste Mal ausführen.

Bis dahin genießt die neue Woche.

Carraig Fhada

…. ist der Name für ein großartiges Design von Kate Davies. Vor einiger Zeit entdeckte ich den Blog, die wundervollen Bücher und die höchst kreativen Designs von Kate Davies. Das motivierte mich, mich erneut nach vielen Jahren einmal wieder an Fair Isle zu versuchen.

Zunächst habe ich mir das Buch „Inspired by Islay“ im KDD-Shop bestellt. Ich war völlig

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überwältigt von den wunderschönen Fotos und den tollen Designs. Und dann habe ich mir ein kleines Projekt ausgewählt, nämlich Carraig Fhada, einen Fair Isle Pullunder, den man schon auf dem Titelbild sehen kann.

Ich nutzte die Gelegenheit, auf dem Wollfestival in Düsseldorf die passende Wolle zu kaufen.

Und dann gings los. Eines kann ich schon vorab sagen: Es war ein rechtes Abenteuer, aber es hat sich absolut gelohnt und mich mit einem tollen Pullunder belohnt.

Hier gibt es ein paar Anmerkungen, die vielleicht der einen oder anderen weiterhelfen können.

das Garn
Ich habe nicht das Originalgarn genommen, sondern Shetland Wolle von Jamieson’s of Shetland. Die Lauflänge dieses Garns ist 105 m pro 25 g. Diese Lauflänge war für das Originalgarn bei 50 g angegeben. Also habe ich mich an der Knäuelzahl orientiert und genauso viele Knäuel eingekauft, wie dort angegeben waren. Tatsächlich ist noch einiges übrig geblieben, den genauen Verbrauch seht ihr unten. Insgesamt hat das den Vorteil, dass mein Pullunder wunderbar leicht ist.

die Maschenprobe
Eigentlich mache ich nicht gern Maschenproben, zumal die Erfahrung zeigt, dass das Ergebnis in der Maschenprobe sich häufig vom Ergebnis im Strickstück unterscheidet. Hier dachte ich aber, ich sollte das doch tun, damit ich auf jeden Fall auf der sicheren Seite bin. Ich habe mich natürlich an den Hinweisen in der Anleitung orientiert, aber schnell aufgegeben und mich auf meine Erfahrung verlassen. Das hat auf jeden Fall auch gut geklappt.

die Anleitung
Ich habe hier das erste Mal nach einer Anleitung von Kate Davies gearbeitet, nicht aber das erste Mal einen Fair Isle Pullover gestrickt. Ich hatte also etwas Erfahrung, die allerdings schon Jahre zurücklag. Und man kann sagen, dass das Stricken mit Shetland-Wolle sich doch stark von dem mit Wollmeisen, aus dem mein erster Fair Isle Pullover ist, unterscheidet. Shetland-Garn ist sehr rauwollig, die Fäden haften gut aneinander, so dass die Spannfäden sich schön in eine Ordnung legen. Aber man muss unbedingt darauf achten, das Vordergrundgarn immer links und das Hintergrundgarn immer rechts laufen zu lassen, damit sich die Vordergrundfarben schön abheben.

Die Anleitung ist toll geschrieben, man kann sie einfach „abarbeiten“, und sie erschließt sich einem leicht. Sie ist sehr durchdacht und überzeugend. Das wird ganz sicher nicht das letzte Stück sein, das ich nach einer Anleitung von Kate Davies stricken werde.

der Steek
Erstmalig habe ich mit Steek gestrickt, also Zwischenmaschen eingefügt, diese später abgehäkelt und aufgeschnitten. Es war viel weniger aufregend als erwartet. Das, vor dem ich mich vorher immer etwas gefürchtet habe, war dann eigentlich ganz einfach. Natürlich liegt das auch an dem verwendeten Garn, das schön dort bleibt, wo es soll. Glatteres Garn würde sich da vielleicht nicht so kooperativ zeigen.

 

Farben, Mengen und Verbrauch:
petrol – 150 g/Verbrauch: 100 g
eggshell – 100 g/Verbrauch: 100 g
eclipse – 25 g/Verbrauch: 18 g
lagoon – 25 g/Verbrauch: 11 g
lime – 25 g/Verbrauch: 10 g
cornfield 25 g/Verbrauch: 7 g

Gesamtverbrauch: 246

 

Mein Pullunder ist nicht ganz fehlerfrei, obgleich ich einige Male beim Entdecken von Fehlern zurückgestrickt habe. Aber einen wesentlichen Fehler entdeckte ich erst, als ich bereits einen ganzen Mustersatz weiter war, und da hatte ich nicht mehr den Nerv, das wieder zu ribbeln. Also habe ich beschlossen, damit zu leben. Ihr seht sicher sofort, wo das ist.

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Ich hoffe sehr, die Hinweise helfen einigen Interessentinnen weiter.
Ich jedenfalls bin ganz angetan von Fair Isle.

Passend zur aktuellen Shetland Wool Week, zu der ich unbedingt einmal fahren möchte, wird der nächste Pullunder für meinen Göga aus Jamieson and Smith in Naturfarben sein. Diesen Pullunder habe ich mit Hilfe des tollen Buches von Mary Jane Mucklestone „200 Fair Isle-Muster“ selbst entworfen und hoffe, er wird so, wie wir ihn uns vorstellen.

Der Entwurf sieht so aus:

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Da dürft ihr ein wenig gespannt sein, wie sich das entwickelt. Der Anfang ist jedenfalls schon gemacht.

So, nun bleibt munter und froh und strickt fröhlich vor euch hin.

Zwillingssocken

Ich hatte mir ja vorgenommen, hier auch gelegentlich meine Strickdesigns zu veröffentlichen. Vor einigen Jahren habe ich eine Anleitung für ein paar lustige Socken entworfen, die wie zweieiige Zwillinge ganz ähnlich, aber eben nicht identisch sind.

Vielleicht hat die eine oder andere von euch Lust, das mal nachzustricken. Und so sehen sie aus, die Guten:

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Einmal wird das Muster in Runden immer lustig weitergestrickt, beim anderen entsteht ein Zick-Zack.

Ihr könnte das Muster hier herunterladen: Zwillinge.

Ich hoffe sehr, ihr habt viel Spaß daran.

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In den nächsten Tagen gibt es Neues über meine Fair Isle Erlebnisse.

Bis dahin lasst es euch gut gehen!